Die Macht des Fragenstellens

Die Macht des Fragenstellens 

Wenn du großartiges leisten willst, muss du großartiges Fragen

Im Fragen steckst eine ungeheure Energie. Allerdings kann es dir auch mehr Schmerzen, Einschränkungen und Versagen bringen.

Willst du eine bessere Qualität für dein Leben erhalten?

Willst du neue Antworten bekommen?

Willst du deinen Fokus ändern und eine andere Realität erleben?

Hast du dich schon einmal gefragt, warum einige Menschen erfolgreicher sind als andere?

Die Antwort ist einfach: Sie stellen sich bessere Fragen. Sie richten ihren Fokus in Richtung Ziel- und Lösungsorientierung. Der tolle Nebeneffekt hierbei ist, sie fühlen sich besser und bleiben aktiv.

Fokus bedeutet Realität

Das vorauf du in deinem Leben deinen Fokus lenkst, wird zu deiner Realität. Das, was du im Leben fühlst und was geschieht, basiert auf deinem Fokus. Wenn du eine andere Realität erleben willst, muss du deinen Fokus ändern. Du musst dir andere Fragen stellen. Mit neuen Fragen lenkst du deinen Fokus und deine Wahrnehmung in eine andere Richtung. Das Ergebnis: Du wirst anders denken, anders fühlen, andere Entscheidungen treffen und dich anders verhalten.

1.Fragen verändern deinen Fokus.

2.Fragen verändert augenblicklich was du von     deinem Leben wahrnimmst und was du ausblendest.

3.Fragen verändern deinen emotionalen Zustand und   dein Verhalten.

Dein Gehirn ist so konzipiert, dass du immer das bekommst, wonach du suchst. Du erhältst auf jede Frage, die du dir stellst, immer eine Antwort. Im Umkehrschluss wirst du immer die Antwort erhalten, nach der du gesucht hast.

Im Grunde ist es ganz einfach: Formuliere neue Fragen und sie werden dir eine neue Sicht bescheren. Neue Fragen verändern deine Richtungen, deine Aufmerksamkeit und bringen dir neue Ressourcen. Die Qualität deiner Fragen haben massive Auswirkungen auf dein Leben. Deine ganze Welt wird sich verändern.

Überprüfe dein Leben 

In der folgenden Geschichte von Michael Fromm wird deutlich, was geschieht, wenn du aufhörst, einmal gelerntes zu überprüfen.

Der kleine Zirkus-Elefant

In einem kleinen Wanderzirkus kam ein Elefantenbaby zur Welt. Niemand im Zirkus hatte Zeit sich ständig um das junge Tier zu kümmern und aufzupassen, dass es nicht davonläuft. Deshalb nahm der Wärter einen Pflock, rammte ihn in die Erde und band den Elefant daran fest. So hatte der Elefant zwar eine gewisse Bewegungsfreiheit, konnte aber nicht weglaufen. Der kleine Elefant eroberte – soweit das Seil es zuließ – nun das Terrain. Auf diese Weise entsteht mit der Zeit ein durch die Länge des Seiles vorgegebener Kreis, der die Lebens- und Erfahrungswelt des Elefanten darstellt.

Unser kleiner Elefant machte die Erfahrung, dass es ihm in seinem Kreis gut geht und das jeder Versuch, den Kreis zu verlassen, sehr schmerzhaft war. Denn dann zerrte das Seil an seinem Hinterbein. Der kleine Elefant lernte sich auf sein Reich zu beschränken.
Doch die Zeit vergeht und der kleine Elefant wurde groß und kräftig. Er könnte leicht den Pflock, an dem er festgebunden ist, aus der Erde reißen. Aber warum tat er es nicht? Er hatte gelernt, dass es sinnlos ist, an dem Seil zu ziehen und er hatte gelernt, dass das Zerren am Seil schmerzhaft ist. Er hatte nun kein Interesse und keine Motivation mehr, dies zu überprüfen. Schließlich hatte er es oft genug versucht und meinte nun, die Folgen zu kennen. Diese Überzeugung wirkte jetzt wie ein Naturgesetz. Also richtete er sich in seiner gewohnten „Komfortzone“ ein. Die Welt da draußen scheint für ihn nicht erreichbar zu sein, ja sie scheint nicht einmal zu existieren.

Komfortzonen zu verlassen, verunsichert generell. 

Die gewohnte und scheinbar recht komfortable Situation zu verändern, ist eine große Herausforderung. Durch unbewusste Abwehrstrategien sorgen wir dafür diese Zonen beizubehalten. Eine neue Erfahrung zu machen, wird dadurch leider verhindert.

Wo ist deine persönliche Begrenzung, und wodurch wird diese ausgelöst? Welche Überzeugungen hindern dich daran, diese Zone zu verlassen? Welche Erfahrungen würdest du gerne machen, hast aber das Gefühl, dass du es nicht kannst, weil …

Decke deine innere Sabotage auf. Vielleicht entdeckst du einen Weg, sich mit kleinen Schritten aus dem sicheren Kreis herauszuwagen und mehr persönliche Freiheit zu erhalten.

Beeinflusst wird dein Selbstwertgefühl durch Gedanken wie z.B.:

  • wie ich über mich denke
  • wie ich mir vertraue
  • wie ich über meine Fähigkeiten denke
  • dass ich an mich glaube
  • dass ich es verdient habe, glücklich und e     erfolgreich zu sein
  • dass ich mir meiner Entscheidungs- und Wahlmöglichkeiten bewusst bin
  • dass ich mich als Gestalter wahrnehme und nicht als Opfer

In die der Art der Fragen spiegeln sich deine Grundeinstellungen, die du zu dir und zum Leben hast.

Das sind Fragen wie z. B.:

Was kann ich aus dieser Situation lernen?
Was brauche ich, damit ich mein Ziel erreiche?
Wie kann ich Unterstützung finden?
Wie finde ich die Lösung?

Diese Einstellung bringt dir ziel- und lösungsorientierte Antworten, die dich positiv stimmen und dich nicht blockieren.

Fragen wie z. B.:

Was spielt das denn noch für eine Rolle?
Wie lange muss ich noch warten bis einer kommt um mich zu retten?
Habe ich überhaupt genug Erfahrung?
Sabotiere ich mich selbst?

Diese Einstellung macht dich machtlos und du kannst nur noch reagieren. Du zerstörst dich selbst.

Wenn du andere Fragen stellst, verändert sich automatisch dein Verhalten und deine Emotion. Durch Fragen steuert du deine Gefühle und dein Verhalten in eine ganz bestimmte Richtung. Durch die richtigen Fragen kannst du dich in einen positiven emotionalen Zustand versetzen.

Warst du schon einmal richtig wütend und in diesem Augenblick hat dich dein Gegenüber mit einer anderen Frage komplett aus dem Konzept gebracht? Was ist in diesem Moment mit dir passiert? Ist es nicht so, dass du alleine durch diese neue, völlig aus dem Kontext herausgezogene Frage, einen andern emotionalen Zustand erhalten hast und sich dein Verhalten komplett verändert hat?

Veränderung beginnt im Kopf

Wenn du glaubst, dass du dich nicht verändern kannst, frage dich, woher dieser Satz stammt? Wer hat dich motiviert, so über dich zu denken? Welche Erfahrungen hast du gemacht, dass du so über dich denkst? Schau auf frühere Ereignisse? Gab es vielleicht eine Situation, in der du eindeutig ganz anders gehandelt hast? Horch in dich hinein und fühle nach, ob dieser Satz tatsächlich stimmt. Vielleicht fühlst du schon beim Nachspüren, das der Satz an Kraft verliert, weil er in der Absolutheit gar nicht stimmt.

Du hast die Wahl, was du denken willst. Machen dir bewusst, was du denkst und überprüfe deine Gedanken. Frage dich, ob deine Gedanken wirklich wahr sind!

Evaluiere deine Fragen und lerne deine Fragen zu steuern. Reflektiere deine bisherigen Fragen und schärfe deine Sinne für neue Fragen.

Der innere Dialog spiegelt unser Selbstbild

Überzeugungen erkennen wir deutlich an unserem inneren Dialog. Schließlich reden wir mit uns den ganzen Tag. Dabei hast du sicherlich entdeckt, dass sehr unterschiedliche Gedankenberater deinen inneren Dialog anführen.

Wenn du deinen inneren Dialog beobachtest, erkennst du sehr genau, ob du dich schwächst oder aufbaust.

Hinterfrage deine Grundüberzeugungen, denn sie haben einen massiven Einfluss auf die Gestaltung deiner Fragen. 

Grundüberzeugungen

  • Ich-Angst „Ich muss perfekt sein. Denn ur, wenn ich perfekt bin, bin ich ein wertvoller Mensch“
  • „Alle müssen mich zuvorkommend und nett behandeln“
  • „Alles muss so laufen, wie ich es für richtig halte. Denn nur dann bin ich ein glücklicher Mensch“

Fokussierung auf die Grundüberzeugungen

Nicht alle Überzeugungen stehen gleichwertig nebeneinander. Sie sind nicht alle gleich bedeutsam. Manche greifen eher bei „oberflächlichen“ Situationen oder Herausforderungen. Andere hingegen sind tief verankert. Sie bilden so etwas wie Grundüberzeugungen, welche die Basis von allem bilden und die dann zum Tragen kommen, wenn man durch ein äußeres oder inneres Ereignis fundamental berührt wird. Wenn du dein Leben nachhaltig ändern willst, dann muss du die Grundüberzeugungen ändern, die für das Erleben verantwortlich sind, das dir nicht gefällt.

Die Kontexterweiterung durch neue Fragen bringt die Lösung

Einstein hat einmal sinngemäß gesagt, dass man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen kann, durch die sie entstanden sind.

Genauso ist es mit deinen Grundüberzeugungen. Solange du versuchst, diese in den Grenzen deines bestehenden Weltverständnisses zu lösen, solange scheiterst du. Du fällst immer wieder in deine alten Muster zurück. Erst die Erweiterung des Kontextes, den du für dich definiert, also eine erweiternde Defininition dessen, was du bist und wie du das Geschehen in der Welt siehst, bringt die Lösung. Erst nachdem du beginnst, dich und die Welt mit ganz anderen Augen zu sehen, setzt die gewünschte Veränderung ein. Durch die Kontexterweiterung bauen sich neue Grundüberzeugungen auf. Die Relevanz der bisher gültigen Überzeugungen relativiert sich. Dabei werden die bestehenden Überzeugungen nicht ausgelöscht. Sie sind nach wie vor da. Aber sie werden von deinem Unterbewusstsein immer weniger aktiviert.

Das sind Fragen wie z.B.:

Wie kann ich mein Bild von mir selbst und von meinem Verständnis der Verhältnisse in der Welt relativieren? Was bewirkt letztlich die Kontexterweiterung in mir?

Gezielte Fragen werden dich dabei unterstütze dein bestehendes Weltbild verändern zu können.

Unterschiedliche Arten von Fragen:

1. Kraftspendende Fragen 

  • neues Verständnis mehr Unterscheidungsmöglichkeiten mehr Entscheidungsmöglichkeiten
  • Tatenergie, sie veranlassen uns etwas tun, etwas zu verbessern
  • Verantwortung zu übernehmen
  • tieferen Sinn für unser Leben
  • aus einer Situation lernen

2. ​Kraftraubende Fragen:

  • lenkt den Fokus nur auf das Problem und nicht auf die Lösung
  • stielt uns Tatenergie und man steckt fest
  • Gefühl, dass wir dafür verantwortlich sind nichts daran ändern können.
  • Endlosschleife „Lieber Gott warum gerade ich.“?“

Du musst deine Fragen mit einer absoluten Erwartungshaltung stellen. Anstatt auf das zu blicken, was du verloren hast, frage dich, was du daraus für einen Nutzen ziehen kannst.

3. Möglichkeitsfragen:

„Was wäre wenn…“. Sie öffnen dein gesamtes Leben, denn sie eröffnen neue Möglichkeiten

4. Notwendigkeitsfragen:

„Was muss ich tun…“, um in diese Situation voranzukommen…“, „… um finanziell unabhängig zu werden.

Du musst dir beide Arten von Fragen stellen, sonst bleibst du stecken. Das Leben benötigt ein Gleichgewicht.

5. Kongruent Fragen:

„Was ist gut daran und entspricht meinen eigenen Wünschen…“, „Womit bin ich einverstanden…“, „Was gefällt mir daran und wie kann ich es nutzen…“.

6. Inkongruente Fragen:

„Was ist, wenn das nicht funktioniert…“, „Was müssen wir tun…“.

Übung:

Nimm bestimmte Bereiche deines Lebens unter die Lupe und finde heraus welche Fragen du dir häufig stellst, wenn du dich z. B. über andere ärgerst.

Nimm dir jetzt einmal die Fragen vor, die du dir stellst, wenn du dich über eine bestimmte Situation aufregst und reflektiere die Qualität dieser Fragen.

Beispiel:

Warum kann ich nicht abnehmen? Was glaubst du warum es dir nicht gelingt? Dein Gehirn ist nicht damit einverstanden eine Diät zu machen, weil es „Diät“ mit Schmerzen assoziiert. Unser Gehirn ist so programmiert immer den schmerzfreien Weg zu gehen. Neues und unbekanntes erzeugt Angst. Wir Menschen reagieren mit Ausreden, Abwehrmechanismen und „Überzeugungen“. Neue Fragen bringen dich dazu dein bisheriges Terrain zu verlassen und neue Herausforderungen anzunehmen.

Jeder von uns hat seine eigene „Komfortzone“, die zu verlassen enorme Herausforderungen mit sich bringt. Die damit verknüpften Gefühle können äußerst bedrohlich sein. Auf Grund dessen entwickeln wir (unbewusst) entsprechend funktionale Abwehrmechanismen, die uns „beruhigen“ und dafür sorgen, dass wir die Grenzen unserer „Komfortzone“ nicht überschreiten müssen. Leider verhindern diese Grenzen auch, dass wir neue gewinnbringende Erfahrungen machen.

Formuliere die Frage doch mal anders: Wie kann ich abnehmen und das ganze genießen? So erhältst du Antworten und Ideen, mit denen es dir besser geht.

Stelle dir Fragen, die Energie und Kraft bringen und dich vorwärts bringen. Die Antworten werden kommen. Verändere deinen emotionalen Zustand und deinen Fokus – so verändert sich dein Verhalten.

Du hast die die Wahl

Werde dir über die Qualität deiner Fragen bewusst, denn du kannst durch Fragen dein Leben jederzeit verändern.

Buddha hat gesagt: „Deine Gedanken gestalten deine Welt.“ Das bedeutet, das unser Leben das Produkt unserer Gedanken ist, denn alles in unserem Leben beginnt mit einem Gedanken. Aber kein Gedanke ist in Beton gegossen und ewig mit uns verbunden.

Wir haben die Wahl, welche Gedanken wir denken wollen. Ob wir stärkenden, inspirierenden und motivierenden Gedanken Kraft geben wollen oder ob wir hinderliche Gedanken denken wollen.
Henry Ford hat einmal gesagt: „Ob man glaubt, etwas zu können oder glaubt, etwas nicht zu können, man behält immer Recht!“

Probiere es aus, und versuche es mit neuen Fragen und bedenke: Fokus bedeutet Realität!

Zukunft beginnt heute! Erfolg ist planbar!

Versuchs, du wirst überrascht sein!

Claudia

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